SCHÖNE BERLINERIN® – rosa Teehybride für repräsentative Rosenflächen
Harmonie und Eleganz stehen bei SCHÖNE BERLINERIN® im Vordergrund: eine aufrecht buschige Teehybride mit dichtem, glänzend dunkelgrünem Laub, die sofort eine fertige, ruhige Rosenfläche formt. Die großen, klassisch geformten, warmrosafarbenen Blüten mit feinem Pfirsichschimmer öffnen sich nacheinander und schaffen in Hotelgärten, Restaurantterrassen und anspruchsvollen Privatgärten eine über Monate lebendige, zugleich ausbalancierte Farbstimmung. Als 1,5–2‑jährige, wurzelechte pharmaROSA® EXTRA besticht sie durch ein bereits entwickeltes Triebsystem und eine kräftige Wurzelbasis, die für dauerhaft stabile, auch in wind- und schneereichen Lagen verlässliche Pflanzbilder sorgt. In der Praxis bedeutet dies: Im ersten Jahr konzentriert sich die Rose auf die Wurzelbildung, im zweiten Jahr folgt der deutliche Triebaufbau, ab dem dritten Jahr zeigt sich der volle Zierwert mit homogener Flächenwirkung und langer Lebensdauer, ideal für Projekte, bei denen Außenflächen als Teil der Markenidentität wahrgenommen werden.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Hotelvorfahrten und Eingangsbereiche mit hoher Gästefrequenz |
Die aufrecht buschige Wuchsform mit dichter Belaubung erzeugt rasch ein geschlossenes, repräsentatives Bild ohne Lücken, wodurch Einfahrten, Portale und Eingangsachsen zuverlässig gefasst werden; für Planerinnen und Betreiber mit Fokus auf gepflegten Ersteindruck besonders geeignet für Hotel- und Gastronomiegärten. |
| Repräsentative Terrassen von Restaurants und Cafés |
Große, warmrosafarbene Blüten mit feinem Pfirsichschimmer wirken aus Sitzentfernungen von zwei bis vier Metern klar und freundlich, ohne zu dominant zu erscheinen, wodurch Terrassenränder, Podeste und Stufen weich gefasst werden; ideal für Gastgeber, die eine einladende, zugleich ruhige Atmosphäre schaffen möchten für Terrassen- und Patio-Gestaltungen. |
| Solitäre Rosenakzente in großzügigen Privatgärten |
Die Sorte bildet als Einzelpflanze einen klar lesbaren Rosenstock mit guter Proportion von Höhe zu Breite, der in Raseninseln oder am Übergang zu Gehölzgruppen als ruhiger Blütenpol fungiert und saisonal zuverlässig remontiert; empfehlenswert für anspruchsvolle Privatgärten mit Fokus auf strukturgebende Rosen für Premium-Privatkunden. |
| Formale Rosenbeete in Schaugärten und Parkanlagen |
Homogene Wuchshöhen und der gleichmäßige Aufbau erleichtern die Anlage symmetrischer Rabatten und Rosenparterres, in denen Linienführung und Rhythmus entscheidend sind; die Sorte trägt zu klaren, langfristig wiederholbaren Bildern bei und unterstützt damit planbare Pflegekonzepte für öffentliche und halböffentliche Anlagen. |
| Rosenflächen in wind- und witterungsbelasteten Lagen |
Die wurzelechte, bereits 1,5–2‑jährige Topfware verfügt über eine kräftige, tiefreichende Wurzelmasse, die die Standfestigkeit erhöht und auch auf exponierten Flächen mit Schnee- und Winddruck eine stabile Flächenwirkung sichert; das reduziert Ausfälle und Nachpflanzbedarf für langfristig denkende Projektverantwortliche. |
| Farbharmonische Begleitpflanzungen mit Stauden und Kräutern |
Das warme Rosa mit zartem Silberhauch im Verblühen lässt sich hervorragend mit Blau- und Violetttönen von Glockenblumen oder Astern sowie mit graugrünen Blattstrukturen kombinieren, wodurch ausgewogene, saisonal durchblühende Beete entstehen; sinnvoll für Gestaltungsteams mit hohem Anspruch an Farbkomposition für designorientierte Landschaftsarchitekturbüros. |
| Hochwertige Schnittrosen aus eigenen Anlagen |
Die klassisch geformten, langstieligen Einzelblüten eignen sich gut für Schnittzwecke und ermöglichen es Hotels, Restaurants oder Eventlocations, Buffetbereiche und Zimmer mit eigenem Gartenschnitt zu dekorieren, was die gestalterische Verbindung zwischen Außen- und Innenraum stärkt für betriebsinterne Blumenversorgung. |
| Rosenpflanzungen mit reduzierten Pflegeintervallen |
Als wurzelechte, vital aufgebaute Pflanze regeneriert die Sorte nach Rückschnitt und Witterungsstress zuverlässig, wodurch sich Pflegemaßnahmen besser bündeln lassen; trotz mittlerer Krankheitsanfälligkeit bleibt der optische Gesamteindruck stabil, sofern Grundpflege erfolgt, was die Planung von Wartungsintervallen erleichtert für dienstleistungsorientierte Gartenbaubetriebe. |
Dekorationsideen
- Rosenband am Hoteleingang – In einer durchgehenden Reihe gepflanzt, bildet SCHÖNE BERLINERIN® mit ihrem aufrechten, buschigen Wuchs ein klares, freundliches Band beidseits der Einfahrt; ideal für Hotels, die ankommende Gäste mit einer ruhigen, stilvollen Rosenachse empfangen möchten – Zielgruppe: Hotelbetreiberinnen und -betreiber.
- Terrassenrahmen in Warmrosa – Locker gruppierte Dreierpflanzungen an Terrassenkanten, kombiniert mit Thymus vulgaris im Vordergrund, schaffen einen sanften Duftsaum und einen weichen Übergang vom Sitzbereich in den Garten – Zielgruppe: Restaurants, Cafés und Weingüter mit Außenbewirtung.
- Formale Roseninseln – In quadratischer oder sechseckiger Pflanzdichte entstehen ruhige, formale Inselbeete mit homogener Wuchshöhe; ein leichter Staudenrand aus Karpaten-Glockenblumen verstärkt die klare Linienführung – Zielgruppe: Betreiberinnen von Schaugärten und Parkanlagen.
- Abendgarten in Rosa-Silber – In größerem Abstand gesetzt, kommen die silbrig aufhellenden Blüten im Verblühen besonders zur Geltung, reflektieren Abendlicht und schaffen stimmungsvolle Szenen entlang von Wegen – Zielgruppe: anspruchsvolle Privatkundinnen und -kunden mit Fokus auf Abendwirkung.
- Repräsentative Kübelbepflanzung – In hochwertigen Gefäßen mit mindestens 40–50 Liter Volumen gepflanzt, eignet sich die Sorte für Eingangsportale, Loggien oder Dachterrassen; die stabile Wurzelbasis unterstützt eine dauerhaft ansprechende Silhouette – Zielgruppe: Gastronomie, Eventlocations und urbane Dachgartenprojekte.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Eigenschaft | Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte SCHÖNE BERLINERIN® (TANrised), Teehybride Rose der Firma Rosen Tantau; registrierter Sortenname TANrised, anerkannter Ausstellungsname „Schoene Berlinerin“, Handelsname mit mehrsprachiger Bezeichnung. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Hans Jürgen Evers bei Rosen Tantau in Uetersen, Deutschland; Züchtungs- und Registrierungsjahr 1985, Markteinführung 1986; Elternkombination nicht veröffentlicht, Teehybriden-Kollektion für Schnitt und Garten. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrechter, buschiger Strauch mit etwa 80–110 cm Höhe und 50–70 cm Breite; dichtes, glänzend dunkelgrünes Laub, mäßig bestachelt, gute Verzweigung, dadurch kompakter Habitus mit hoher optischer Flächenwirkung in Beeten. |
| Blütenmorphologie |
Große, 7–10 cm breite, gefüllte Becher- bis Kelchblüten mit etwa 26–39 Petalen; überwiegend als Einzelblüten an langen Stielen stehend, gut remontierend mit üppiger zweiter Blüte, klassische Hybrid-Tea-Anmutung, für Schnitt geeignet. |
| Farbdaten und Phänologie |
Warmrosa Grundfarbe (RHS 55B außen, 55C innen, ARS MPk) mit feinem Pfirsichschimmer; beim Aufblühen zart aufhellend, vor dem Verblühen silbrig rosé überhaucht; Farbe eher schwach beständig, aber mit attraktiver Nuancierung über das Blütenstadium. |
| Duft und Aroma |
Sehr schwach duftende Sorte mit feinem, klassisch rosigem Charakter; Duft im Freiland meist nur in unmittelbarer Nähe wahrnehmbar, daher besonders geeignet für Standorte, an denen Optik im Vordergrund steht und Duft weniger planungsrelevant ist. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Die Hagebuttenbildung fällt gering aus; wenn vorhanden, kleine ellipsoide, orange-rote Hagebutten mit etwa 12–18 mm Durchmesser, die den Zierwert kaum beeinflussen und vor allem bei nicht regelmäßigem Rückschnitt sichtbar werden. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (USDA 6b, RHS H7, schwedische Zone 3); mittlere Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit, bei längerer Trockenphase Bewässerung empfehlenswert; Krankheitsresistenz im mittleren Bereich, gegen Rost deutlich widerstandsfähig. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte; Pflanzabstand 55 cm für Flächen, 45 cm als Hecke, 90 cm als Solitär; Pflanzdichte etwa 3,3–3,8 Pflanzen/m²; Pflegeaufwand mittel, verwelkte Blüten sollten entfernt und bei Bedarf Pflanzenschutzmaßnahmen eingeplant werden. |
SCHÖNE BERLINERIN® verbindet harmonischen, buschigen Aufbau mit warmrosafarbenen, großblütigen Akzenten und einer langlebigen, wurzelechten Basis, die repräsentative Flächen dauerhaft stabil und pflegeplanbar macht – eine überlegte Wahl für hochwertig gestaltete Projekte.