SAKURAGASUMI – hellrosa Beet‑Floribunda‑Rose
Mit ihrer zarten, wolkigen Blütenfülle vermittelt SAKURAGASUMI sofort einen vollendeten, fast fertig wirkenden Gartencharakter und eignet sich damit ideal für repräsentative Flächen, in denen der Außenraum Teil der Markenwirkung ist. Die buschige, breit angelegte Pflanzenform füllt Beete in Hotelgärten, Restaurantterrassen oder großzügigen Privatgärten rasch und gleichmäßig aus, während das dunkelgrüne, glänzende Laub einen ruhigen Kontrast zum hellrosa Blütenschleier setzt. Als 1,5–2‑jährige, wurzelechte Topfrose kommt sie bereits mit aufgebautem Triebsystem, sodass Sie vom ersten Tag an eine harmonische, stimmige Fläche erhalten, die auch bei Schnee- und Windbelastung in alpinen und pannonischen Übergangslagen zuverlässig stabil bleibt. Die polyantha‑geprägte Floribunda-Abstammung unterstützt die laufende Nachblüte, während das wurzelechte Wachstum eine langlebige, gut regenerationsfähige Pflanze bildet, die sich über Jahre hinweg zu einem belastbaren, dennoch feinen Rosenbild entwickelt.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Hotel- und Spa-Gärten entlang von Wegen und Ruhebereichen |
Die reichverzweigte, buschige Wuchsform bildet rasch geschlossene, ruhige Bänder, die Wege fassen und Liegebereiche visuell gliedern. Die gleichmäßige Blütenfülle sorgt für einen sanften, aber durchgängigen Farbteppich, der Gästen Orientierung und Atmosphäre zugleich gibt – für Hotels und Spa-Anlagen |
| Repräsentative Eingangsbereiche von Restaurants und Weingütern |
Die hellrosa, porzellanartig wirkende Blüte wirkt einladend und zugleich hochwertig und rahmt Eingänge ohne aufdringliche Farbkontraste. Durch die remontierende Blüte entsteht über die Saison hinweg ein stabiler, gepflegt wirkender Ersteindruck, der den Markenauftritt im Außenraum unterstützt – für Gastronomiebetriebe und Weingüter |
| Großzügige Parkbeete und Schauflächen |
Mit Pflanzabständen um 90 cm und ihrer Breite bis zu 180 cm schließt SAKURAGASUMI größere Flächen effizient, ohne lückig zu wirken. Die hellrosa Wolkenwirkung bleibt auch aus Distanz klar erkennbar, während die polyantha-Abstammung für eine fast kontinuierliche Nachblüte sorgt – für Kommunen und Parkverwaltungen |
| Beetränder und Übergänge zu Sitz- und Terrassenbereichen |
Die moderate Höhe bis etwa 120–140 cm (je nach Schnitt) bietet eine angenehme Blickhöhe als „weiche Kante“ zwischen Rasen und Sitzbereich. Die Sorte wirkt nie streng formell, sondern schafft einen natürlichen, leichten Rahmen, der Terrassen und Loungezonen einbettet – für Planerinnen von Wohn- und Hotelterrassen |
| Hänge, Böschungen und exponierte Lagen im Privat- oder Objektgarten |
Das kräftige Wurzelwerk der wurzelechten 6‑Liter-Pflanzen stabilisiert sich in der Fläche gut, während die buschige Krone Wind optisch bricht, ohne zu massiv zu wirken; so bleibt die Pflanze auch in Übergangslagen mit Schnee- und Windbelastung zuverlässig strukturstabil – für Landschaftsarchitekturbüros |
| Kübelbepflanzung auf Dachterrassen und Eingangsplätzen |
In hochwertigen Gefäßen ab mindestens 40–50 Liter entfaltet sich die buschige, breit angelegte Krone besonders harmonisch und bietet vom Frühjahr bis in den Herbst einen beständigen, freundlichen Farbakzent. Das dichte, glänzende Laub trägt zu einem dauerhaft gepflegten Eindruck hochfrequentierter Zugangsbereiche bei – für Stadt- und Objektbegrünung |
| Reduzierte, rosendominierte Flächen ohne Begleitpflanzen |
Die Sorte trägt durch ihre feine, hellrosa Tönung und die gleichmäßige Verzweigung ganze Beete auch allein. Das Auge ruht auf einer ruhigen, zusammenhängenden Rosenfläche, die mit wenigen Sorten auskommt, Planung vereinfacht und langfristig ein klares, wiedererkennbares Bild vermittelt – für minimalistische Premium-Privatgärten |
| Mehrjährige, pflegeoptimierte Repräsentationsflächen |
Als wurzelechte, vorgezogene Topfrose legt SAKURAGASUMI im ersten Standjahr den Schwerpunkt auf die weitere Verwurzelung, baut im zweiten Jahr den Triebkörper aus und erreicht ab dem dritten Jahr ihren vollen, stabilen Zierwert; damit sinkt der langfristige Erhaltungsaufwand deutlich – für investitionsorientierte Auftraggeber |
Dekorationsideen
- Kirschblütenband – Locker geschwungene Bänder aus SAKURAGASUMI entlang von Hotelwegen, kombiniert mit weißen Lychnis viscaria 'Alba' für einen ruhigen, blütenwolkenartigen Effekt – Zielgruppe: Hotels und Gesundheitsresorts.
- RosigeTerrasse – Großzügige Pflanzinseln nahe Restaurantterrassen, in denen SAKURAGASUMI mit Physostegia virginiana 'Crystal Peak White' gemischt wird, um helle, elegante Übergänge zu Sitzbereichen zu schaffen – Zielgruppe: Gastronomie und Eventlocations.
- Hangkomposition – Staffelung in zwei bis drei Reihen an sonnigen Hängen, unterpflanzt mit Crocosmia 'Lucifer' für punktuelle, rote Akzente in der hellrosa Rosenfläche – Zielgruppe: weitläufige Privatgärten und Weingüter.
- Eingangsscala – Paarweise Pflanzung in großen Containern (mindestens 40–50 Liter) beidseits von Treppen oder Vorplätzen, in Kombination mit dezent geschnittenen immergrünen Formgehölzen – Zielgruppe: Hotels, Kanzleien und hochwertige Büros.
- SchaubeetClassic – Monosortiges Schau- oder Sammlerbeet mit rhythmischer Pflanzung, in dem allein die wechselnden Rosatöne und die marmorierte Aufhellung der Blüten für Dynamik sorgen – Zielgruppe: Schaugärten und Rosenliebhaberinnen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
Sakura-Gasumi, Floribunda-Beetrose; Handelsname SAKURAGASUMI. Eingetragener Sortenname Sakura-Gasumi, von der American Rose Society als Ausstellungssorte anerkannt; Teil der Kollektion Beetrose. |
| Herkunft und Züchtung |
Züchtung von Seizo Suzuki, Japan, 1988; Abstammung aus 'Fabergé' × Sämling mit Polyantha-Einfluss. Eingeführt von Keisei Rose Nursery, Markteinführung 1990, registriert 1988. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Buschiger, breitovaler Strauch, etwa 80–160 cm hoch und 90–180 cm breit. Dichtes, glänzend dunkelgrünes Laub, mäßig bestachelt, mit mittlerer Selbstreinigung; wirkt in Gruppen als geschlossene, harmonische Rosenfläche. |
| Blütenmorphologie |
Kleine bis mittelgroße, schalenförmige, gefüllte Blüten (1–4 cm) mit 26–39 Petalen in dichten Büscheln. Gute Remontierfähigkeit mit reichlicher zweiter Blüte; für eine floribundatypische, nahezu fortlaufende Blütenpräsenz in Beeten geeignet. |
| Farbdaten und Phänologie |
Hellrosa Grundfarbe mit feinem himbeerfarbenem Rand, RHS 65C außen und 65D innen. Beim Aufblühen zweifarbiger Effekt mit milchig-weißem Zentrum; später Aufhellung zu lachs- bis puderrosa, Zentrum cremig, mäßige Farbstabilität. |
| Duft und Aroma |
Sehr schwach duftende Sorte mit dezent süßlich-rosigem Charakter. Der Duft ist nur in der Nähe wahrnehmbar und spielt im Gesamteindruck eine untergeordnete Rolle, wodurch SAKURAGASUMI vor allem als optisch wirksame Beetrose eingesetzt wird. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Aufgrund der gefüllten Blüten entstehen nur vereinzelt kleine, kugelförmige Hagebutten von etwa 5–9 mm Durchmesser. Die Früchte sind leuchtend rot gefärbt und optisch dezent, ohne die Gesamtwirkung der Blütenflächen zu dominieren. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa −21 bis −18 °C (USDA-Zone 6b, H7, schwedische Zone 3). Mittlere Krankheitsresistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; mäßig hitzeverträglich, reagiert auf anhaltende Trockenheit empfindlich und benötigt regelmäßige Bewässerung. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte mit gleichmäßiger Wasserversorgung und guter Durchlüftung. Ideal für Beete, Beetränder und Kübel ab 40–50 Liter, Pflanzabstand 80–90 cm; mittlerer Pflegeaufwand mit gelegentlichem Pflanzenschutz und Ausputzen verwelkter Blüten. |
SAKURAGASUMI verbindet eine außergewöhnlich harmonische, buschige Pflanzenform mit sanfter, kontinuierlicher Blütenfülle und der langfristigen Stabilität wurzelechter Rosen – eine überlegenswerte Wahl für repräsentative Gärten und anspruchsvolle Objektflächen.