PAULII – weiße Wildrose – Paul – pharmaROSA® EXTRA
Wildcharme und Schneeweiß prägen den unverwechselbaren Auftritt von PAULII in repräsentativen Anlagen, in denen natürliche Rose und architektonischer Anspruch zusammenfinden. Die ausladende, strauchige Silhouette füllt Flächen großzügig und schafft in Hotelgärten, Weingütern oder weitläufigen Privatgärten einen ruhigen, hellen Hintergrund, der Wege, Terrassen und Eingangsbereiche elegant fasst. Dank ihrer robusten Winterhärte und der dichten Bestachelung eignet sich diese botanische Strauchrose hervorragend für exponierte Lagen, in denen sie Wind und Schnee zuverlässig standhält und zugleich als sanfte Leit- oder Barrierepflanzung dient – ideal, wo Hänge professionell begrünt und gegen Erosion gesichert werden sollen. Die einfache, einmalige Blüte in reinem Weiß entwickelt sich zu leuchtend roten Hagebutten und verlängert so den Zierwert weit in den Herbst. In der pharmaROSA® EXTRA 6‑Liter-Ausführung kommt PAULII als 1,5–2‑jährige, wurzelechte Premiumpflanze mit ausgebildetem Wurzelsystem und buschigem Aufbau in den Garten, erreicht rasch ein stabiles Gleichgewicht und reduziert in den Folgejahren den Pflegeaufwand deutlich.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Hotel- und Restaurantgärten – „fertige“ weiße Rosenfläche |
Die breiten, buschigen Sträucher schließen Flächen rasch und erzeugen einen hellen, gepflegten Eindruck ohne formale Strenge. Die wurzelechte, älter vorgezogene 6‑Liter-Pflanze wirkt sofort wie etabliert und bleibt über Jahre stabil – besonders für Hotelbesitzende und Gastronomiebetriebe. |
| Repräsentative Vorgärten und Eingänge |
Die schneeweißen Blüten schaffen einen klaren, ruhigen Auftritt, der Beleuchtung, Steinmaterial und Architektur elegant betont. Durch den kompakten, dabei ausladenden Wuchs genügen wenige Pflanzen, um Einfahrten und Eingänge hochwertig zu rahmen – ideal für Architekturbüros und anspruchsvolle Privateigentümerinnen. |
| Großflächige Parkanlagen und öffentliche Grünräume |
PAULII deckt mit ihrer Wuchsbreite große Flächen bei geringer Pflanzzahl ab und bildet ein robustes, pflegearmes Grundgerüst. Die gute Winterhärte und Wetterfestigkeit sorgt auch in schneereichen Wintern für dauerhafte Bestände, die Wartungsintervalle reduzieren – sinnvoll für kommunale Grünflächenverwaltungen. |
| Hänge, Böschungen und erosionsgefährdete Lagen |
Das kräftige, wurzelechte Wurzelsystem verankert die Pflanze zuverlässig im Boden und hilft, erosionsgefährdete Flächen zu stabilisieren, während der dichte, ausladende Aufbau den Boden dauerhaft beschattet und austrocknungsresistenter macht, auch bei Wind- und Schneelast an Hängen – empfehlenswert für Landschaftsplanende. |
| Naturnahe Parkbilder und Wildrosenbereiche |
Als botanische Rose mit leicht wildem Charakter fügt sich PAULII hervorragend in extensiv gepflegte Bereiche ein und bildet dennoch gleichmäßige, harmonische Bestände. Die Hagebutten setzen saisonale Akzente, ohne zusätzlichen Pflegeaufwand zu erzeugen – attraktiv für Betreiberinnen von Schaugärten und Themenparks. |
| Hecken und sanfte, wehrhafte Abgrenzungen |
Die dichte Bestachelung und der verzweigte Aufbau machen PAULII zu einer natürlichen, optisch freundlichen, aber deutlich wahrnehmbaren Barriere. So lassen sich Wege, Gästebereiche oder private Zonen subtil abgrenzen, ohne auf konstruktive Zäune zurückgreifen zu müssen – besonders relevant für Weingüter und Eventlocations. |
| Beete mit ganzjährigem Strukturwert |
Auch außerhalb der Blüte bleibt die Strauchform mit mittelgrünem, mattem Laub und den roten Hagebutten attraktiv. Die Rose trägt damit einen großen Teil des Ganzjahresbildes, wodurch weniger ergänzende Strukturpflanzen nötig sind und Pflegekosten sinken – interessant für Gartenbaufirmen und Pflegebetriebe. |
| Große Kübel auf Terrassen und Innenhöfen |
In ausreichend großen Gefäßen entwickelt PAULII auch auf Terrassen und Innenhöfen ihre strauchartige Wirkung. Empfohlen werden Gefäße mit mindestens 40–50 Liter Volumen, damit Wurzelsystem und Triebaufbau sich voll entfalten und die Pflanze langfristig stabil bleibt – passend für Hotellerie- und Gastronomiebetriebe. |
Dekorationsideen
- WeißeTerrassenbänder – PAULII entlang von Restaurantterrassen in rhythmischen Gruppen, kombiniert mit Duftendem Steinkraut für einen niedrigen, duftenden Saum – für Gastronomiebetriebe, die eine ruhige, helle Kulisse für den Gastbereich suchen.
- Parkrahmung – großflächige Pflanzung entlang von Hauptwegen, unterbrochen von Inseln mit Tauben-Skabiose für zarte Blauakzente – für Kommunen und Betreiberinnen von Schaugärten, die großzügige, dennoch sanft wirkende Leitstrukturen benötigen.
- Hof-Ensemble – in großen Kübeln (mindestens 40–50 Liter) beidseitig von Hoteleingängen, ergänzt mit Zypressen-Wolfsmilch im Unterpflanzungsbereich für ganzjährige Struktur – für Hotels und Gästehäuser, die Ankunftsbereiche klar und hochwertig betonen wollen.
- Hangkulisse – flächige Bepflanzung von Böschungen mit PAULII, dazwischen locker eingestreute Stauden in Naturtönen, um Erosionsschutz und naturnahes Bild zu verbinden – für Landschaftsarchitekturbüros und Bauträger mit anspruchsvollen Hanglagen.
- Ruhezonen – als halbhohe Hintergrundpflanzung hinter Bänken und Sitznischen, vor dunklen Mauern oder Hecken, um mit schneeweißen Blüten und roten Hagebutten ruhige Blickpunkte zu schaffen – für Planende von Kurparks, Kliniken und Erholungsgärten.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
Handelsname: Rosa paulii – Paul; botanische Wildrose aus der Gruppe der Hybrid-Rugosa-Species-Kreuzungen, im Ausstellungskontext als Strauchrose der Dowager-Klasse unter dem Namen Paulii geführt. |
| Herkunft und Züchtung |
Entstanden aus Kreuzungen von Rosa arvensis mit Rosa rugosa sowie Rosa rugosa mit Rosa wichuraiana, gezüchtet von George Paul Jr., eingeführt 1903 durch Paul & Son in Cheshunt, Vereinigtes Königreich, als nicht registrierte Historische Rose. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Mehrfach prämierte historische Strauchrose: Dowager Rose Queen der American Rose Society in den Jahren 1998–2001 sowie wiederholte „Genesis“-Auszeichnungen auf verschiedenen amerikanischen Bezirksausstellungen zwischen 1999 und 2014. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Breit ausladender, buschiger Strauch mit 70–130 cm Höhe und 210–390 cm Breite, dicht bestachelt und mitteldicht beblättert; matt mittelgrünes Laub, gut selbstreinigend, dadurch auch nach der Blütezeit optisch sauber und strukturiert wirkend. |
| Blütenmorphologie |
Einfache, flache Blüten mit 5–12 Petalen, klein (1–4 cm), meist in Büscheln angeordnet, einmal im Jahr sehr reich und flächig blühend; verblühte Blütenblätter fallen weitgehend von selbst ab und fördern ein ordentliches Erscheinungsbild. |
| Farbdaten und Phänologie |
Elfenbeinweiß öffnende Knospen, rasch zu reinem Schneeweiß aufhellend, gegen Ende der Blüte durchscheinend mit dezent beigefärbten Rändern; Farbcode Wh, RHS NN155C/NN155D, schwach farbbeständig, nicht remontierend, aber sehr reichhaltige Hauptblüte. |
| Duft und Aroma |
Mild bis zurückhaltend duftend mit angenehm würziger Note, eher als atmosphärischer Hintergrundduft wahrnehmbar; einfache Blütenstruktur, deren geringe Größe die Bestäuberanziehung einschränkt und die Sorte weniger für Insektenförderbepflanzungen prädestiniert. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Entwickelt nach der Blüte zahlreiche kleine, kugelförmige Hagebutten von etwa 18–26 mm Durchmesser in leuchtendem Rot (RHS 43A), die den Strauch im Herbst und Frühwinter deutlich akzentuieren und den Zierwert über die Blüte hinaus verlängern. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Sehr gute Krankheitsresistenz gegenüber Echtem Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost, kombiniert mit hoher Winterhärte bis etwa –29 °C (RHS H7, USDA 5a, schwedische Zone 4) sowie guter Toleranz gegenüber Wärme und mäßiger Trockenheit. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Geeignet als Bodenbedecker, Park- und Solitärstrauch sowie für städtische Grünflächen; ideal für großflächige, pflegearme Pflanzungen mit Pflanzabständen von 180–330 cm und Pflanzdichten um 0,23–0,26 Pflanzen/m² bei Massenpflanzung und Heckenverwendung. |
PAULII verbindet schneeweiße, wildromantische Blüte mit breitem Flächeneffekt, robuster Winterhärte und der regenerationsstarken Lebensdauer einer wurzelechten Premium-Strauchrose – eine überlegte Wahl für alle, die repräsentative Bereiche langfristig stimmig gestalten möchten.