Pascaline – weiße Miniaturrose für strukturierte Premiumflächen
Mit ihrer klaren, kühlen Weiß-Färbung, dem kompakten Wuchs und den reich verzweigten, buschigen Trieben fügt sich Pascaline als Miniaturrose harmonisch in repräsentative Pflanzflächen ein und unterstützt ein ruhiges, gepflegtes Erscheinungsbild. Die Blütenfülle verteilt sich über die ganze Saison auf zahlreiche kleine, gefüllt blühende Büschel, die sich besonders entlang von Wegen, Terrassenkanten und Eingangsbereichen wirkungsvoll inszenieren lassen. Dank ihrer wurzelechten Kultur in der 6-Liter-pharmaROSA®-EXTRA-Größe bringt sie bereits beim Setzen einen nahezu „fertigen“ Flächencharakter mit und entwickelt sich von einem anfänglich stark auf die Wurzel konzentrierten Wachstum über eine kräftige Triebbildung im zweiten Jahr zu vollem Zierwert im dritten Jahr bei gleichzeitig zuverlässiger Langlebigkeit. In alpinen und pannonischen Übergangslagen bewährt sie sich besonders auf gut strukturierten Standorten, die auch mit Schnee- und Windlast sicher umgehen müssen, und bietet dadurch langfristig eine stabile, professionelle Gestaltung für Hotels, Gastronomie und anspruchsvolle Privatgärten.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Hotelvorgärten und Eingangsbereiche |
Das kompakte, gleichmäßige Höhen- und Breitenmaß von 30–40 cm ermöglicht saubere, formstabile Kantenbepflanzungen entlang von Einfahrten, Eingangswegen und Vorplätzen, die das ganze Jahr einen ordentlichen Eindruck vermitteln, besonders für Hotel- und Gastrobetreiberinnen und -betreiber. |
| Repräsentative Beetränder an Terrassen und Gastgärten |
Die reiche, büschelige Blüte mit gefüllten, 1–4 cm großen Blüten sorgt über die Saison für einen feinen, texturierten Blütenrand, der Sitzbereiche klar fasst und optisch aufwertet, vor allem für Planerinnen und Planer. |
| Massenpflanzung in größeren Privatgärten und Parks |
Mit empfohlenen 11–13 Pflanzen pro Quadratmeter entsteht rasch eine homogene, schneeweiße Teppichwirkung, die ohne zusätzliche Begleitpflanzen eine starke Rosenfläche ergibt und sich auch bei Schnee- und Windbelastung strukturell bewährt, interessant für professionelle Gartenbaufirmen und Objektpfleger. |
| Edle, niedrige Heckenführung |
Bei Pflanzabständen um 25 cm bildet Pascaline eine geschlossene, niedrige Linie, die Wege und Flächen gliedert, ohne zu hoch zu werden – ideal als dezente Raumkante für Weingüter, Schaugärten und Eventflächen. |
| Premium-Kübelbegrünung in Eingangs- und Innenhöfen |
Im großen Gefäß ab mindestens 40–50 Liter entfaltet die wurzelechte, 1,5–2-jährige Topfrose sofort dichte, buschige Wirkung und bleibt durch ihre kompakte Höhe gut kontrollierbar, was für Gastronomie und Boutiquehotels mit stark frequentierten Zugängen besonders praktisch ist. |
| Duftakzente entlang von Sitzbereichen |
Der fein honigartige, mittelstarke Duft ergänzt die visuelle Klarheit des reinen Weiß und eignet sich, um Sitzplätze, Terrassen und Ruhebereiche dezent olfaktorisch zu inszenieren, vor allem für anspruchsvolle Privatkundinnen und -kunden. |
| Pflanzungen in anspruchsvollen, langfristig angelegten Anlagen |
Die wurzelechte Kultur unterstützt eine gute Regeneration nach Rückschnitt und gewährleistet bei sachgerechter Pflege eine hohe Lebenserwartung, wodurch sich Investitionen in hochwertige Anlagen über Jahre auszahlen, relevant für kommunale Auftraggeberinnen und Auftraggeber. |
| Lichtvolle, sonnige Flächen mit mittlerem Pflegebudget |
Pascaline bevorzugt vollsonnige Standorte und zeigt bei mittlerer Krankheitsresistenz eine zuverlässige Performance mit überschaubarem Pflanzenschutzaufwand, was die laufende Betreuung für Hausverwaltungen, Facility-Management und Gartenservices planbar hält. |
Dekorationsideen
- Weiße Teppichkante – Pascaline in dichter Massenpflanzung entlang von Hauptwegen erzeugt einen ruhigen, schneeweißen Rahmen; ideal für Hotels mit repräsentativen Zufahrten und formalen Eingangsachsen.
- Terrassenband in Weiß – In Kombination mit Calamintha nepeta ‘Blue Cloud Strain’ entsteht ein duftendes, niedriges Band aus Weiß und zartem Blau; stimmig für Restaurantterrassen und Café-Gärten.
- Modernes Rasenspiegel-Beet – Kreisförmig in Rasenflächen gesetzt, wirkt Pascaline wie ein klarer, heller Fleck, der große Grünflächen strukturiert; passend für großzügige Privatgärten und Parkanlagen.
- Elegante Kübelszene – In Gefäßen ab mindestens 40–50 Liter vor Eingängen, kombiniert mit feinen Gräsern wie Panicum virgatum 'Sangria', entsteht ein modernes, zugleich zurückhaltendes Bild; optimal für Boutiquen, Weingüter und kleinere Hotels.
- Naturnaher Weißakzent – Mit Echinacea 'Big Kahuna' in warmen Tönen kombiniert, setzt Pascaline kühle, weiße Kontraste in Staudenbeeten; geeignet für Schaugärten, Eventlocations und anspruchsvolle Privatflächen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
Pascaline (LENpas), Miniatur- und Zwergrose der Gruppe Miniature; anerkannter Ausstellungsname „Pascaline“, Handelstyp Zwerg- bzw. Minirose, Teil der Mini-Kollektion für kleinere, strukturierte Pflanzflächen. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Louis Lens, Lens Roses N.V. (Belgien); Kreuzung aus unbekanntem Sämling und ('New Penny' × 'Jour de Fête'), Züchtung, Registrierung und Markteinführung im Jahr 1984 in Belgien. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Mit einem Honour Diploma beim Rose Salon in Paris 1984 ausgezeichnet; diese Ehrung unterstreicht die gärtnerische und ästhetische Qualität der Sorte im internationalen Vergleich und bestätigt ihre Eignung für Ausstellungszwecke. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Kompakter, aufrechter Habitus mit dichter Belaubung, Endhöhe und -breite meist 30–40 cm; die überwiegend grau-grünen, matt wirkenden Blätter bilden einen ruhigen Hintergrund, bestachelt ist die Sorte nur schwach bis kaum. |
| Blütenmorphologie |
Kleine, tassenförmige, gefüllte Blüten mit 26–39 Petalen, die in büscheligen Blütenständen erscheinen; die Sorte remontiert gut und bringt auch im zweiten Flor eine üppige, dekorative Blütenfülle mit klarer Miniaturwirkung. |
| Farbdaten und Phänologie |
Reinweiße Blüte mit kühlem Farbton, vor dem Aufblühen perlmuttartig schimmernd, gelegentlich mit zart grünlichem Hauch an Knospen und Basis; die Blütenfarbe gilt als sehr beständig und zeigt kaum Verblassen im Verlauf. |
| Duft und Aroma |
Angenehm wahrnehmbarer, mittelstarker Duft mit feiner, honigartiger Note; die Sorte ist in erster Linie als Zierform einzustufen, da die stark gefüllten Blüten die Staubblätter teilweise verdecken und daher nur eingeschränkt Bestäuber anziehen. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Gelegentliche Bildung kleiner, kugelförmiger Hagebutten mit etwa 5–7 mm Durchmesser; die Früchte sind orange-rot gefärbt und stellen einen dezenten Zieraspekt im Herbst dar, ohne die kompakte Wirkung der Pflanze zu überlagern. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (USDA-Zone 6b, schwedische Zone 3, RHS H7); Krankheitsresistenz insgesamt mittel mit guter Resistenz gegenüber Schwarzfleckenkrankheit, Mehltau- und Rostbefall bewegen sich im mittleren Toleranzbereich. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Geeignet für Beet, Beetrand, Kübel und Schnitt; bevorzugt sonnige Standorte mit durchlässigem Boden, Pflanzabstände von 25–50 cm je nach Verwendung; mittlerer Pflegeaufwand mit gelegentlichem Pflanzenschutz wird empfohlen. |
Pascaline verbindet klarweißes Miniaturformat, buschige Sofortwirkung und langlebige, wurzelechte Entwicklung zu einer pflegeplanbaren Lösung für repräsentative Ränder, Kübel und Flächen – eine Überlegung wert für alle, die hochwertige Rosenbilder zuverlässig einsetzen möchten.