FRAU E. WEIGAND – goldgelbe Teehybrid-Rose
Mit ihrer Goldgelb-Blüte und dem intensiven, lang anhaltenden Duft bringt FRAU E. WEIGAND eine repräsentative, klassische Teehybriden-Eleganz in Hotelgärten, Terrassen und Parkanlagen. Die Sorte bildet aufrecht wachsende, harmonische Solitäre mit mäßig dichtem, dunkelgrün glänzendem Laub, die als fertige, 1,5–2‑jährige pharmaROSA® EXTRA-Rose sofort wirksam sind. Ihre sehr gefüllten, hochzentrierten Blüten bieten saisonübergreifend Schnitt-Qualität und bleiben auch in stark frequentierten Bereichen stabil ansprechend. Die robuste Resistenz gegen Mehltau, Schwarzflecken und Rost unterstützt eine verlässliche Wirkung selbst unter Schnee- und Winddruck in exponierten Lagen mit alpinem und pannonischem Übergangsklima. Als wurzelechte Pflanze entwickelt sie ein langlebiges, regenerationsfähiges Wurzelsystem, das zunächst die Basis stärkt, im zweiten Jahr den Triebaufbau steigert und ab dem dritten Standjahr den vollen Zierwert entfaltet – ideal für nachhaltige, pflegearme Premiumanlagen.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Eingangsbereiche von Hotels und Restaurants |
Die goldgelben, hochzentrierten Blüten mit rosa Schimmer wirken bereits bei der Pflanzung repräsentativ und begrüßend. Als wurzelechte, ältere Topfrose bleibt die Wirkung langfristig stabil und regenerationsfähig, besonders für Hotelmanagerinnen und Gastronomen. |
| Repräsentative Beete in öffentlichen Parks |
Der aufrechte Wuchs bis etwa 140 cm und die buschige Gestalt schaffen klare, gut lesbare Strukturen in größeren Anlagen. Die Sorte trägt auch ohne viele Begleitstauden, wodurch homogene Rosenflächen entstehen, vor allem für kommunale Grünplanerinnen und Parkverwaltungen. |
| Solitärpflanzung in großzügigen Privatgärten |
Als Einzelstrauch setzt FRAU E. WEIGAND mit intensivem Duft und leuchtender Blütenfarbe fokale Akzente an Terrassen und Sitzplätzen. Die wurzelechte Ausführung unterstützt ein hohes Alter und ruhige Entwicklung, was anspruchsvolle Privatgartenbesitzerinnen besonders schätzen. |
| Formale Rosenbeete vor Weingütern und Eventlocations |
Die gleichmäßige Höhe und der aufrechte, geordnete Habitus ermöglichen exakte Pflanzbilder in Reihen und geometrischen Beeten. Dank der guten Krankheitsresistenz bleibt das Erscheinungsbild auch bei dichter Pflanzung sauber, interessant für Eventplanerinnen und Gastgeber. |
| Schnittrosenbeete für Haus- und Hoteldeko |
Die großen, sehr gefüllten, hochzentrierten Blüten liefern laufend hochwertiges Schnittmaterial mit intensivem, süß-fruchtigem Duft. Remontierfähigkeit sichert Nachschub für Vasen und Tischschmuck über die Saison, besonders nützlich für Floristinnen und Dekorationsverantwortliche. |
| Hanglagen und freistehende Parkflächen |
Die kräftige, wurzelechte Pflanze mit entwickelter Wurzelmasse steht auch an leichten Hängen stabil und wirkt mit ihrem volumenstarken Pflanzenkörper aus der Distanz. Das erleichtert Gestaltung bei Wind- und Schneebelastung, insbesondere für Landschaftsarchitektinnen und Gartenbauer. |
| Rosenhecken entlang von Wegen und Zufahrten |
Bei Heckenpflanzung entsteht durch 50 cm Pflanzabstand ein geschlossenes, blütenbetontes Band mit deutlicher Farbwirkung. Die Winterhärte bis etwa –30 °C und die Resistenz gegen Blattkrankheiten reduzieren Pflegeeinsatz, überzeugend für Facility-Managerinnen und Hausverwaltungen. |
| Großzügige Kübel auf Terrassen und Dachgärten |
In ausreichend großen Gefäßen (mindestens 40–50 Liter) zeigt die Sorte ihr volles Volumen und ihren Duft auch dort, wo Bodenflächen begrenzt sind. Die harmonische Krone wirkt wie ein fertiges Objekt und bleibt mit moderater Pflege dauerhaft attraktiv, ideal für Betreiberinnen urbaner Terrassen. |
Dekorationsideen
- Goldene Achse – Wiederholte Pflanzung entlang von Zufahrten oder Hauptwegen, kombiniert mit silbrigem Artemisia‑Laub, erzeugt eine ruhige, elegante Leitlinie – für Landschaftsarchitektinnen, die klare, repräsentative Strukturen planen.
- Terrassen-Suite – In großen Kübeln (mindestens 40–50 Liter) nahe Sitzgruppen gepflanzt, verbindet der intensive Duft mit dem warmen Goldgelb die Übergangszone zwischen Innen- und Außenraum – für Hotelterrassen und gehobene Gastronomie.
- Rosiges Podium – Als Solitär oder Dreiergruppe vor Eingängen, ergänzt durch vertikale Verbena hastata ‘Blue Spires’, entsteht ein lebendiger, dennoch geordneter Empfangsbereich – für Weingüter und Eventlocations mit Gästeverkehr.
- Duftrahmen – In Beeten rund um Ruhebereiche mit Taglilien-Hinterpflanzung bildet die Sorte einen duftintensiven Rahmen, der von Frühjahr bis Herbst genutzt werden kann – für Privatgärten und Schaugärten mit Aufenthaltsqualität.
- Show-Beet – In streng geometrischen Rosenbeeten, flächig mit FRAU E. WEIGAND bepflanzt, wirkt die gleichmäßige Höhe wie ein goldgelber Teppich mit klassischer Ausstellungsausstrahlung – für kommunale Schauflächen und Wettbewerbsanlagen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte aus der Gruppe der Pernetiana-Teehybriden; Handelsname FRAU E. WEIGAND, im Ausstellungskontext von der American Rose Society als „Frau E. Weigand“ geführt, historisch auch unter Weigand im Handel. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet 1928 in Deutschland von Ludwig Weigand aus ‘Madame Caroline Testout’ × ‘Souvenir de Claudius Pernet’; eingeführt 1930 über Hazlewood Bros. in Australien und der Rosengärtnerei Christoph Weigand, Bad Soden am Taunus. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrechter, kräftiger Strauch von etwa 100–140 cm Höhe und 70–90 cm Breite mit mäßig dichtem, dunkelgrün glänzendem Laub; mittelstark bestachelt, insgesamt harmonischer, klar gegliederter Aufbau mit guter Eignung für Beet- und Solitärpflanzung. |
| Blütenmorphologie |
Große, sehr gefüllte Blüten mit mehr als 40 Petalen, einzeln an langen Stielen stehend; hochzentrierte, spitzknospige Form im klassischen Schnittrosenstil, gut remontierend mit üppiger zweiter Blüte, ideal für Vasen- und Ausstellungsschnitt. |
| Farbdaten und Phänologie |
Intensiv goldgelbe Grundfarbe mit orange-rotem Rand und rosa Schimmer, Knospen tief orange-rot mit goldgelber Spitze; beim Aufblühen zu hell- bis cremegelb aufhellend, Farbbeständigkeit mittel, dennoch über weite Teile der Blütezeit leuchtend präsent. |
| Duft und Aroma |
Ausgeprägt intensiver, lang anhaltender Duft mit süß-fruchtiger Charakteristik, der vor allem in warmen Abendstunden wahrnehmbar ist; die gefüllten Blüten sind vorwiegend auf Zierwert und Duftwirkung ausgerichtet und weniger auf Bestäuberfreundlichkeit. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet gelegentlich kleine, etwa 9–12 mm große, kugelförmige, orange-rote Hagebutten aus; die Früchte treten eher vereinzelt auf und spielen in der gärtnerischen Praxis gegenüber Blüten- und Duftleistung eine untergeordnete Rolle. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Resistenz gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; winterhart bis etwa –32 bis –29 °C (H7, USDA 4b, schwedische Zone 5), mittlere Hitze- und Trockentoleranz, bei längerer Trockenheit ist eine regelmäßige Bewässerung zu empfehlen. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte mit gut durchlässigem Boden; geeignet für Beete, Schnittgärten und als Solitär, bei Massenpflanzungen etwa 3,3–3,8 Pflanzen/m²; pflegearm durch gute Krankheitsresistenz, regelmäßiger Rückschnitt fördert Blühfreude und Aufbau. |
FRAU E. WEIGAND verbindet leuchtendes Goldgelb, intensiven Duft und eine harmonische, widerstandsfähige Pflanzenform mit der langfristigen Stabilität einer wurzelechten Premium-EXTRA-Rose – eine überlegte Wahl für repräsentative Projekte, die Beständigkeit und Wirkung verlangen.