BARON GIROD DE L'AIN – historische, rot gerandete Hybridrose für repräsentative Flächen
Die historische Hybrid Perpetual Wirkung entfaltet in der EXTRA-Qualität sofort eine eindrucksvolle, buschige Pflanzenform mit großen, gefüllten Blüten in tiefem Karminrot und charakteristischem weißem Blütenrand. Ihr sehr intensiver, altrosiger Duft schafft eine klassische, elegante Atmosphäre entlang von Hotelzufahrten, vor Restaurantterrassen oder in repräsentativen Privatgärten. Dank guter Krankheitsresistenz und solider Winterhärte bleibt die Pflanze im rauen Übergang zwischen alpinem und pannonischem Klima langfristig stabil und zuverlässig dekorativ, auch bei Wind- und Schneebelastung. Als wurzelechte, 1,5–2-jährige EXTRA-Rose überzeugt sie mit langlebiger Substanz, natürlicher Regeneration und einem harmonischen Wuchs, der Rosenflächen auch ohne Begleitpflanzen vollständig füllt.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Hotel- und Spa-Einfahrten, repräsentative Vorplätze |
Große, samtig rote Blüten mit feinem weißem Rand schaffen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung einen fertigen, hochwertigen Eindruck und rahmen Zufahrten und Eingangsbereiche klassisch-elegant; ideal für Hotels und urbane Premium-Objekte, besonders für Garten-Profis. |
| Parkbeete und historische Anlagen in Städten und Kurorten |
Der buschige Habitus bildet geschlossene, gut proportionierte Rosenkörper, die in historischen Parks und Kuranlagen strukturgebend wirken und sich in bestehende Achsen und Wegführungen einfügen; ein Gewinn für kommunale Auftraggeber und Landschaftsarchitektinnen. |
| Restaurant- und Weingut-Terrassen, Sitzbereiche im Freien |
Der sehr intensive, altrosige Duft in Kombination mit den auffälligen Blüten sorgt rund um Terrassen für ein sinnliches Ambiente, ohne aufdringlich zu wirken; ideal, wenn die Bepflanzung Teil des Markenauftritts von Gastronomie und Weingütern ist. |
| Exklusive Solitärpflanzung in großzügigen Privatgärten |
Als einzeln gesetzter Strauch wirkt Baron Girod de l’Ain wie eine lebende Skulptur, die durch Blütengröße und Farbzeichnung über die Saison hinweg Präsenz zeigt; perfekt für anspruchsvolle Privatkundschaft und beratende Gartenplaner. |
| Rosenhecken entlang von Wegen und Grundstücksgrenzen |
Mit 100–150 cm Höhe und buschigem Aufbau entstehen halbtransparente, blühende Hecken, die Wege begleiten, Räume gliedern und dennoch Einblicke zulassen; eine dauerhafte, pflegeleichte Lösung für Betriebe mit wiederkehrendem Publikumsverkehr. |
| Repräsentative Mischpflanzungen mit Stauden in Schau- und Mustergärten |
Die charakterstarke Blüte mit weißer Borte lässt sich kontrastreich mit Salbei, Katzenminze oder weißen Kerzenstauden kombinieren und bildet dennoch den klaren Mittelpunkt; ideal für Schauanlagen von Gartenbaubetrieben und Mustergärten. |
| Öffentliche Anlagen in Regionen mit Schnee- und Windbelastung |
Die robuste Winterhärte bis etwa –25 °C und die gute Krankheitsresistenz sorgen auch an exponierten, stark frequentierten Standorten für einen stabilen Auftritt, selbst unter wiederholter Schnee- und Windbelastung in alpinen Übergangslagen; empfohlen für kommunale Auftraggeber. |
| Großzügige Kübelbepflanzung vor Eingängen und auf Terrassen |
In Gefäßen ab mindestens 40–50 Liter entfaltet die wurzelechte EXTRA-Pflanze ihren buschigen Aufbau und remontierenden Flor zuverlässig, wodurch saisonale Wechselbepflanzungen reduziert werden und Eingangssituationen dauerhaft hochwertig bleiben; passend für stilbewusste Hoteliers. |
Dekorationsideen
- Historische Allee – Beidseitige Pflanzung entlang von Zufahrten, kombiniert mit niedriger Katzenminze als blauer Teppich, betont den aristokratischen Charakter der Blüten – für Hotels mit klassischem oder herrschaftlichem Auftritt.
- Duftende Terrasse – Gruppenpflanzung nahe Sitzbereichen, unterpflanzt mit silbrigem Echten Salbei, schafft einen edlen Duft- und Farbkontrast – für Restaurantterrassen und Weingüter mit feinem kulinarischem Konzept.
- Salon-Beet – Rechteckige, klar gefasste Rosenbeete mit Baron Girod de l’Ain als alleiniger Pflanze, sorgen für eine ruhige, repräsentative Fläche – für formale Gärten und Hotelhöfe mit architektonischem Anspruch.
- Park-Vignette – Solitär oder kleine Gruppen vor hellen Mauern oder Naturstein, begleitet von weißen Verbena-Sorten, bringen den zweifarbigen Blütenrand eindrucksvoll zur Geltung – für kommunale Schauflächen und Kurparks.
- Empfang im Kübel – Großzügige Gefäße (mindestens 40–50 Liter) beidseits von Eingängen, schlicht mit hellem Kies oder niedrigen Stauden unterpflanzt, setzen duftende Akzente – für Boutiquehotels, Ordinationen und hochwertige Geschäftseingänge.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Historische Hybrid-Perpetual-Rose, Handelstyp historische, perpetual-hybride Rose; Handelsname Baron Girod de l'Ain, anerkannter Ausstellungsname der American Rose Society: Baron Girod de l’Ain, in der historischen Kollektion geführt. |
| Herkunft und Züchtung |
Sport von ‘Eugène Fürst’, gezüchtet von Reverchon, Frankreich, um 1875; Markteinführung 1897 durch die Baumschule Reverchon in Lyon, unregistrierte Sorte, klassischer Vertreter französischer Hybrid Perpetuals des späten 19. Jahrhunderts. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Große Silbermedaille der Association Horticole Lyonnaise im Einführungsjahr 1897; mehrfacher „Victorian Award“ auf ARS-Ausstellungen zwischen 1998 und 2012, beliebt in Sammlungen historischer Rosen und auf Spezialschauen. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Buschiger Strauch mit 100–150 cm Höhe und 90–140 cm Breite; mäßig dichtes, matt hellgrünes Laub, mittlere Bestachelung, schwache Selbstreinigung, daher empfehlenswertes Ausputzen für anhaltend gepflegtes Erscheinungsbild in Premiumanlagen. |
| Blütenmorphologie |
Große, über 10 cm weite, gefüllte Blüten mit 26–39 Petalen; napfförmige Einzelblüten auf stabilen Stielen, gut als Schnittblume nutzbar, remontiert zuverlässig mit zweiter, ebenfalls üppiger Blühwelle bei sachgemäßem Rückschnitt und guter Nährstoffversorgung. |
| Farbdaten und Phänologie |
Tief karminrote Grundfarbe mit schmaler, unregelmäßiger weißer Borte; frisch geöffnet samtig dunkelrot mit feiner cremeweißer Linie, bei Hitze zu Himbeerrot aufhellend, Rand leicht rosa; mittlere Farbbeständigkeit, beste Wirkung bei moderater Sonneneinstrahlung. |
| Duft und Aroma |
Sehr intensiver, altrosiger Duft, der den umgebenden Gartenraum deutlich erfüllt und besonders in den Abendstunden wahrnehmbar ist; stark gefüllte Blüten mit teilweise bedeckten Staubblättern, primär als Ziersorte, nur eingeschränkt für Bestäuber attraktiv. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bei ausreichender Bestäubung geringe Anzahl eiförmiger, orange-roter Hagebutten mit etwa 12–18 mm Durchmesser; zierende, jedoch untergeordnete Rolle im Gesamtbild, Fokus der Sorte liegt klar auf Blütenwirkung und Duft über die Saison. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Robuste Winterhärte bis etwa –23 bis –26 °C (RHS H7, schwedische Zone 4, USDA 5b); gute Resistenz gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; bei Hitze und Trockenheit auf regelmäßige Bewässerung angewiesen, bevorzugt gleichmäßig frische Böden. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige, luftige Standorte mit nährstoffreichen, durchlässigen Böden; für Beete, Parks, Solitärpflanzung und Schnitt geeignet, Pflanzabstände je nach Nutzung 100–180 cm; zur Erhaltung der Optik empfehlenswertes Ausputzen und moderater Rückschnitt nach der Blüte. |
BARON GIROD DE L'AIN verbindet auffallende zweifarbige Blüten, intensiven Duft und einen harmonisch-buschigen Wuchs mit der regenerationsstarken, langlebigen Wurzelechtheit der EXTRA-Qualität – eine überlegene Wahl für dauerhaft repräsentative Garten- und Projektflächen.