Piccadilly – gelb-rote Teehybridenrose für repräsentative Premiumflächen
Mit ihrer zweifarbigen, leuchtenden Blüte setzt die Hybrid-Tee-Rose Piccadilly sofort sichtbare Akzente in repräsentativen Anlagen und verleiht Eingangsbereichen, Hotelterrassen und Schauflächen eine elegante Farbwirkung. Die großen, hochzentrierten Knospen erinnern an klassische Schnittrosen und eignen sich hervorragend für edle Arrangements in Innenräumen, während der buschig-aufrechte Wuchs im Beet ein ruhiges, harmonisches Gesamtbild schafft. Als 1,5–2-jährige, wurzelechte Premium-Topfrose entwickelt sie eine stabile Lebensdauer mit verlässlicher Regeneration und dauerhaftem Zierwert, auch unter alpinen Bedingungen mit Schnee- und Windbelastung in exponierten Lagen. Die gut remontierende Blühfreude sorgt von Frühsommer bis Herbst für stetig neue Blüten, wobei die farbstabile, gelb-rote Tönung über Wochen attraktiv bleibt und nur sanft nachhellt. In der gärtnerischen Praxis bewährt sich Piccadilly als vielseitige Schnittrose in Parkanlagen und anspruchsvollen Privatgärten, die schon ab dem zweiten Standjahr fast „fertig“ wirkt und ab dem dritten Jahr ihr volles Potenzial in Struktur und Blütenreichtum entfaltet.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Hotel- und Restaurantvorgarten mit hoher Sichtbarkeit |
Die großblumige, gelb-rote Zweifarbigkeit zieht den Blick bereits von der Straße an und wirkt wie ein wiederkehrendes Signet im Außenauftritt des Hauses. Durch die stabile, wurzelechte Basis bleibt die Wirkung über Jahre gleichmäßig und reduziert Nachpflanzbedarf für Hotels & Gastronomie. |
| Repräsentative Parkbeete und Schaugärten |
Der buschig-aufrechte Wuchs mit 80–110 cm Höhe bildet ein ruhiges, klares Beetbild, das sich gut rhythmisieren lässt. In öffentlichen Anlagen mit alpinem Klima überzeugt die robuste Struktur auch bei Wind und Schneelast, wenn die Bepflanzung dauerhaft formstabil bleiben soll für Kommunen & Gartenbauämter. |
| Terrassenrabatten an gehobenen Gastronomieflächen |
Einzelstehende Blüten auf langen Stielen ermöglichen zugleich Flächenwirkung im Beet und hochwertigen Schnitt für Tischdekoration. Die Sorte remontiert zuverlässig, sodass über die Saison fortlaufend Blüten verfügbar sind, ohne die Beetstruktur zu beeinträchtigen für Restaurants & Eventlocations. |
| Schnittrosenbeet in Privatgärten und Gästepensionen |
Die hochzentrierten, spitzknospigen Blüten sind klassisch für die Vase, während die Pflanze im Beet dank dichter Belaubung nicht „leer“ wirkt. Die mittelstarke Dornigkeit bleibt bei fachgerechtem Schnitt gut handhabbar und liefert laufend Qualität für anspruchsvolle Privatkundschaft. |
| Farbige Akzentbänder entlang von Einfahrten und Wegen |
Mit 50 cm Pflanzabstand entstehen homogene, leicht zu pflegende Bänder, in denen die rot gerandeten, gelben Blüten als durchgehende Leitfarbe wirken. Die gute Farbbeständigkeit verhindert ein rasches Verblassen und unterstützt ein langfristig geordnetes Erscheinungsbild für Landschaftsarchitekturbüros. |
| Solitäre Roseninseln in großen Privatgärten |
Als Solitär mit rund 75 cm Abstand entfaltet Piccadilly ihren vollen Habitus; dunkelgrünes, glänzendes Laub rahmt die Blüten und erzeugt einen hochwertigen Kontrast. Die wurzelechte Entwicklung ermöglicht eine kontinuierliche Regeneration nach stärkeren Rückschnitten für Premium-Gartenbesitzerinnen & -besitzer. |
| Rosenbeete an Hängen und leicht geneigten Flächen |
Die tiefreichende Wurzelmasse der vorgezogenen Topfware begünstigt die Etablierung auf geneigten Flächen und erleichtert das Wassermanagement, da die Pflanzen Trockenphasen besser überbrücken. So bleibt die Blühleistung auch bei Hitzeperioden im Sommer verlässlich für Planerinnen im Hangbereich. |
| Großzügige Kübelbepflanzung in Innenhöfen und auf Dachterrassen |
In Gefäßen ab mindestens 40–50 Liter Volumen kommt die Sorte durch ihre aufrechte, kompakte Form besonders gut zur Geltung. Die mittelstarke Krankheitsresistenz bleibt bei ausreichender Substratversorgung gut kontrollierbar und bietet eine hochwertige, mobile Rosenlösung für Designorientierte Objektbetreiber. |
Dekorationsideen
- Piccadilly-Promenade – Beidseitige Wegeinfassung mit rhythmisch gepflanzten Piccadilly-Gruppen, flankiert von niedrigen Heuchera-Sorten, schafft ein einheitliches, farbintensives Bild – ideal für Hotelzufahrten und repräsentative Privatalleen.
- Terrassen-Carré – Quadratische Beete nahe der Restaurantterrasse, gefüllt ausschließlich mit Piccadilly, erzeugen einen klaren, grafischen Eindruck, der sich perfekt mit modernen Möblierungen kombinieren lässt – passend für urbane Gastronomie und Weinbars.
- Parkfenster – In weitläufigen Parkflächen bildet Piccadilly mit locker eingestreuten Persicaria-Bändern ein farblich spannendes „Fenster“, das Besucherblicke lenkt – geeignet für öffentliche Schaugärten und Kurparks.
- Innenhof-Suite – Große Kübel (mindestens 40–50 Liter) mit Piccadilly, kombiniert mit immergrünen Formgehölzen, strukturieren Innenhöfe und Lobbynähe – ideal für Boutiquehotels und gehobene Gästehäuser.
- Abendloge – Vor Lounge-Bereichen gesetzte Piccadilly-Gruppen, hinterfangen von locker gepflanzten Ceanothus-Sträuchern, verbinden warme Rosenfarben mit kühlem Blau – stimmungsvoll für Dachterrassen, Bars und private Relaxzonen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tee-Rose Piccadilly (MACar), Teehybride Rose für Beet und Schnitt; registrierter Ausstellungsname „Piccadilly“ gemäß American Rose Society, Handelsbezeichnung Piccadilly Teehibrid rózsa MACar. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Samuel Darragh McGredy IV, Samuel McGredy & Son, Nordirland; Kreuzung aus ‘McGredy’s Yellow’ × ‘Karl Herbst’, Züchtungsjahr 1955, Markteinführung 1959 im europäischen Gartenrosenhandel. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
RNRS Certificate of Merit 1959 in Großbritannien; Goldmedaille Madrid 1960; Goldmedaille Rom 1960, wodurch die Sorte früh internationale Anerkennung als dekorative und schnittgeeignete Gartenrose erhielt. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Buschig-aufrecht wachsend, etwa 80–110 cm hoch und 60–85 cm breit; mittel bestachelt, mit dichtem, dunkelgrün glänzendem Laub, das die großen Blüten gut trägt und eine geschlossene, strukturierte Beetfläche ermöglicht. |
| Blütenmorphologie |
Großblumige, XL-Blüten über 10 cm, gefüllt mit 26–30 Petalen, hochzentriert und spitzknospig, meist einzeln stehend; klassischer Teehybriden-Typ, der besonders für Schnittzwecke und formale Rosenpflanzungen geeignet ist. |
| Farbdaten und Phänologie |
Sonnig gelbe Grundfarbe mit scharlachroten Blütenrändern; bei kühlem Wetter intensiver zweifarbig, bei Hitze leicht ausbleichend zu creme-gelb mit rosa bis rubinroten Tönen, insgesamt gute Farbbeständigkeit über den Blühverlauf. |
| Duft und Aroma |
Leicht fruchtiger Duft mit zurückhaltender Intensität; im Vordergrund steht die visuelle Wirkung, der Duft ergänzt die Sorte dezent, ohne dominante Parfümwirkung, wodurch sie sich gut für Gastronomie- und Aufenthaltsbereiche eignet. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet fallweise kleine, kugelförmige, leuchtend rote Hagebutten mit 6–10 mm Durchmesser, die im Herbst einen zusätzlichen, eher zarten Schmuckaspekt in Parkbeeten und wenig betreuten Flächen liefern können. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart bis etwa –21 bis –18 °C (USDA 6b, schwedische Zone 3, RHS H7); mittlere Krankheitsresistenz mit guter Schwarzflecken-Toleranz, Mehltau und Rost gelegentlich, im professionellen Umfeld mit normalem Pflanzenschutz gut steuerbar. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige, durchlässige Standorte mit regelmäßiger Bewässerung; ideal für Beete, Parks und städtische Grünflächen, Pflanzabstand 40–75 cm je nach Verwendung; für Kübel mindestens 40–50 Liter Substratvolumen empfohlen. |
Piccadilly Teehibrid rózsa MACar verbindet eindrucksvolle gelb-rote Blüten mit harmonischem, buschigem Aufbau und langlebiger, wurzelechter Substanz – eine zuverlässige Wahl für repräsentative Flächen, die Sie bei der Detailplanung beruhigt bevorzugen können.